Einfamilienhäuser vs. große HäuserHäuser, die um 1960 in Deutschland gebaut wurden, waren ein Horror an nicht vorhandener Dämmung. Ein typischer 16-Wohnungs-Block hatte zu dieser Zeit zwischen 160 und 220 kWh/a/m² Wärmebedarf und 60 bis 80 m² pro Wohnung. Auf der anderen Seite stand ein Einfamilienhaus mit 250 bis 300 kWh/a/m² Wärmebedarf und zwischen 100 und 120 m² Wohnfläche. Eine Familie, die in einem Mehrfamilienhaus wohnte, hatte also einen Wärmebedarf zwischen 9.600 und 17.600 kWh, während die Familie im Einfamilienhaus einen Wärmebedarf von 25.000 bis 36.000 kWh hatte. Zusätzlich zum Problem des Wärmebedarfs besaßen die Besitzer von Einfamilienhäusern eher ein Auto und fuhren mehr Kilometer pro Jahr als die Bewohner von Wohnungen. 1960 stammte die gesamte Energie aus weit entfernten Energiequellen: Wasserkraftwerke und Kohlekraftwerke. Kohlekraftwerke wurden von Kohlebergwerken versorgt, und die Autos von Raffinerien, die von weit entfernten Ölquellen versorgt wurden. Für ein Haus gab es nur eine Möglichkeit, Energie zu sparen: weniger Energie zu verbrauchen. Auf der Grundlage dieser Zahlen entwickelte sich die Idee, dass Mehrfamilienhäuser gut und Einfamilienhäuser schlecht sind. Die erste Wärmeschutzverordnung wurde 1977 in Deutschland eingeführt. Alle konzentrierten sich nur auf den Heizenergiebedarf: das Passivhaus und das Niedrigenergiehaus. Alle Bemühungen zielten darauf ab, den Wärmebedarf auf nahezu Null zu reduzieren, ohne darüber hinauszugehen.
Sowohl die Wohnungen als auch die Einfamilienhäuser sind jetzt größer, haben sich aber bei der Senkung des Wärmebedarfs stark verbessert.
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Sowohl die Wohnungen als auch die Einfamilienhäuser sind jetzt größer, haben sich aber bei der Senkung des Wärmebedarfs stark verbessert.



