Meine persönliche Erfahrung mit dem RentabilitätsübergangIch habe das GEMINI next Generation Haus im Februar 2019 entworfen und im März 2019 versucht herauszufinden, warum es so anders aussieht als mein Entwurf von 1992. Das Planungsziel war 1992 30 MWh Jahresertrag in Österreich. Das kann man mit 30 kW Peak südlich ausgerichteter Photovoltaik oder 23 kW Peak horizontal der Sonne nachgeführter Photovoltaik erreichen. Der Preis für Photovoltaik lag bei 7 €/Watt. 30.000 × 7 €/W peak = 210.000 €, aber 23.000 × 7 €/W peak 5.000 € für das Drehen des Hauses sind nur 166.000 €. Im Jahr 2019 war die Photovoltaik bereits so günstig, dass 30 MWh/a am besten mit 36 kW Peak in Ost-West-Ausrichtung erreicht werden konnten. Nun habe ich versucht herauszufinden, in welchem Jahr der Rentabilitätsübergang stattgefunden hat. Es war 2010 und ohne den Begriff "Rentabilitätswandel" zu kennen, plante ich genau in diesem Jahr Flachbau-Reihenhäuser mit nach Süden ausgerichteten Photovoltaik-Paneelen. Die Gleichung hatte sich geändert auf 30.000 × 1 €/W peak = 30.000 € und 23.000 × 1 €/W peak 7.000 für das Drehen des Hauses ist auch 30.000 €.
Vögel können fliegen, ohne alle Begriffe der Aerodynamik zu kennen. Ich habe mit meiner Designänderung im Jahr 2010 auf einen laufenden "Rentabilitätsübergang" reagiert, ohne den Begriff zu diesem Zeitpunkt zu kennen. Erst 9 Jahre später habe ich dieses Konzept erkannt.
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Vögel können fliegen, ohne alle Begriffe der Aerodynamik zu kennen. Ich habe mit meiner Designänderung im Jahr 2010 auf einen laufenden "Rentabilitätsübergang" reagiert, ohne den Begriff zu diesem Zeitpunkt zu kennen. Erst 9 Jahre später habe ich dieses Konzept erkannt.


